Was ist Hedging?

Beim Hedging sichert der Anleger ein bestehendes Wertpapiergeschäft durch die Eröffnung eine weitere Position ab. In der Regel erfolgt das Hedging durch die Nutzung von Finanzderivaten, weil diese auch im Falle von Kursverlusten Gewinne für den Anleger erzielen können. Ein Beispiel soll das Hedging anschaulich erklären:

Ein Anleger kauft Aktien von Unternehmen A im Wert von 10.000 Euro. Das Investment ist vergleichsweise risikoreich, weil es sich um ein junges Start-up handelt. Vor allem in den ersten zwei Jahren ist das Risiko einer Unternehmenspleite groß. Dementsprechend eröffnet der Anleger eine Gegenposition mit einem Finanzderivat, das über eine Laufzeit von genau zwei Jahren verfügt. Der Abschluss kostet ihn 500 Euro. Im Falle eines tatsächlichen Kurs- oder Totalverlustes der Aktienkurse, bekommt der Anleger über das Derivat immerhin noch 3.000 Euro. Entwickelt sich die Aktie hingegen wie gewünscht, erzielt der Anleger durch die Aktienbeteiligung Gewinne, welche die Kosten für das Derivat wieder ausgleichen.

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