Was ist ein Leverage?

Leverage bezeichnet im finanzwirtschaftlichen Sinne eine Hebelwirkung. Einige Finanzprodukte wie beispielsweise CFDs, Zertifikate oder Optionsscheine sind mit einer solchen Hebelwirkung ausgestattet. Kauft der Anleger ein solches Produkt, vervielfacht der Broker das investierte Kapital. Letztlich werden somit auch die Gewinne und die Verluste der Wertpapierpositionen vervielfacht. Ein Beispiel:

Ein Anleger möchte ein CFD kaufen, das sich auf den Dax bezieht. Investiert werden sollen insgesamt 100 Euro, wobei der Leverage bei 1:20 liegt. Der Anleger kauft eine entsprechende Position bei seinem Broker, der das Kapital wiederum mit dem Faktor 20 multipliziert. An den Kapitalmärkten werden somit effektiv 2.000 Euro angelegt. Steigt der Dax beispielsweise um einen Prozentpunkt, so erzielt der Anleger einen Gewinn von 2.000 Euro * 0,01 = 20 Euro. Bezogen auf seinen ursprünglichen Kapitaleinsatz von eigentlich nur 100 Euro ergibt sich eine Rendite von 20 Prozent.

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