Was ist der Spread?

Der Spread bezeichnet die Spanne zwischen An- und Verkaufspreis eines Finanzprodukts. Zu ein und demselben Zeitpunkt existieren somit zwei Preise für ein Wertpapier. Begründet sind diese Kosten darin, dass Broker bzw. Betreiber der Börse eine kleine Provision für die Vermittlung zwischen Käufern und Verkäufern eines Finanzprodukts verlangen. Diese wird implizit über den Spread abgerechnet. Ein Beispiel:

Ein Anleger interessiert sich dafür, die Daimleraktie zu kaufen. Möchte der Anleger die Aktie jetzt über seinen Broker erwerben, zahlt er hierfür einen Preis von 100 Euro. Besitzt er die Daimler-Aktie hingegen schon, so liegt der Verkaufspreis zum selben Zeitpunkt bei lediglich 99,95 Euro.

Der Spread existiert nicht nur bei Aktien, sondern bei nahezu allen Finanzprodukten. Auch Derivate wie beispielswiese CFDs verfügen immer über einen Spread. Die genaue Höhe des Spreads ist stark davon abhängig, wie liquide das Finanzprodukt ist. Existieren viele Anbieter und Nachfrager auf dem Markt, beträgt der Spread nur einige Zehntel-Prozentpunkte. Ist das Produkt wenig nachgefragt, kann der Spread deutlich höher ausfallen. Begründet ist das darin, dass die Vermittlung zwischen Käufer und Verkäufer für den Broker in einem liquiden Markt deutlich leichter ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.